Adam und Eva und die Warnow

Mammutbäume in einem mecklenburgischen Mischwald? Ja, und wir zeigen Sie Ihnen auf dieser Route. Der Weg führt erst an der Warnow entlang, wo Sie zauberhafte Panoramen der Liebschaft Mecklenburg präsentiert bekommen. Später geht es durch Feld und Flur bis zu Adam und Eva. Richtig gehört: So haben die Einheimischen die beiden Riesen im Wald benannt.

Rast können Sie auf dieser Route an vielen Stellen machen. Wenn Sie Gelegenheit bekommen, im Cafe Naschwerk einzukehren, sei Ihnen dies wärmstens empfohlen. Sie müssen ja schließlich auch kein schlechtes Gewissen haben: Vom Cafe Naschwerk zurück über Basthorst bis zum GUT VORBECK sind es fast 8 Kilometer – da sind mit Sicherheit alle Kalorien verbrannt…

Die Route können Sie sich als GPX-Datei herunterladen. Den Link finden Sie unmittelbar unterhalb der Karte. Die GPX-Datei können Sie sich auf ein entsprechendes GPS-Gerät laden. Sie können die GPX-Datei auch auf Ihrem Smartphone verwenden. Sofern Sie noch keine App haben, die GPX-Dateien verarbeiten kann, suchen Sie in den jeweiligen AppStores nach „GPX“. Sie werden für iPhone unter anderem OsmAnd Maps finden. Für Android gibt es OsmAnd Maps ebenfalls, hier sei zudem auch die App Locus empfohlen. Zudem können Sie die Karte mit den Wegpunkten auch ausdrucken, jedoch ist das natürlich die umständlichere Variante.
Die Route ist vorrangig für Radfahrer geeignet. Erfahrene Wanderer werden mit Streckenlänge und Wegführung kein Problem haben. Für kleinere Kinder ist die Strecke aufgrund der Länge anspruchsvoll, zudem führt ein Teilstück von insgesamt etwa 6 Kilometern auf einer befahrenen Kreisstraße. Ältere Kinder, die sicher im Straßenverkehr sind, können das Teilstück sicher gut meistern.
Die Streckenführung ist ein Vorschlag bzw. eine Empfehlung, der Sie nicht unbedingt folgen müssen. Jedoch sollten Sie nur ausgeschilderte und freigegebene Wege benutzen. Bei Waldarbeiten beispielsweise können Teilabschnitte gesperrt sein. Wege können sich ändern, Bauarbeiten oder Wetteränderungen zur Unpassierbarkeit einiger Strecken führen.
Die Route führt durch den Naturpark Sternberger Seenland und vorbei an besonders sensiblen Plätzen, die der heimischen Tier- und Pflanzenwelt vorbehalten sind. Seien Sie stets rücksichtsvoll. Selbstverständlichkeiten (Müll und Abfälle nur in dafür vorgesehene Behälter, Pflanzen nicht abreißen und mitnehmen, Tiere nicht absichtlich aufscheuchen usw.) erwähnen wir nur der Vollständigkeit halber. Nehmen Sie Rücksicht auf die Natur und Ihre Umwelt, damit die Liebschaft Mecklenburg das bleiben kann, was sie ist: Ein Stück nahezu unberührte, wildromantische Natur.
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Adam und Eva und die Warnow - 23 Kilometer

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Abzweig Feldweg: 53.641310, 11.583440
Wehr Gneven: 53.631450, 11.579210
Natur pur: 53.623920, 11.572080
Über Feldwege und durch Buchen: 53.614600, 11.579940
Kirche Kladow: 53.613950, 11.603220
Brücke am Forstamt: 53.615030, 11.641840
Altes Chausseehaus: 53.615770, 11.656620
Adam und Eva: 53.635510, 11.653920
Cafe Naschwerk: 53.649350, 11.646280
Basthorst: 53.635790, 11.623280
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Abzweig Feldweg

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Vom GUT VORBECK kommend folgen Sie der Kladower Straße bis zum letzten Haus, vor dem Sie rechts auf den Feldweg abbiegen - und Sie sehen ein Panorama, welches die Liebschaft Mecklenburg so wundervoll für Sie bereithält. Folgen Sie dem Weg weiter.

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Wehr Gneven

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Nach etwa einem Kilometer von der Abzweigung führt ein Weg nach rechts von Ihrem Weg auf die Wiese zur Warnow. Stellen Sie hier gerne die Räder ab, folgen Sie dem Weg und Sie kommen zum Wehr Gneven. Ein malerisches Plätzchen, wo sich bei Bedarf auch schon in bezaubernder Umgebung ein kleines Päuschen einrichten läßt. Zurück auf dem Wanderweg geht es weiter an der Warnow entlang. 

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Natur pur

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Der Weg führt oft genau neben der Warnow entlang. Und an vielen Stellen bieten sich Ihnen einfach nur traumhafte Panoramen und Ausblicke. 

Dem Weg folgen Sie weiter bis in das kleine Dörfchen Augustenhof. Hier geht es ein paar wenige Meter auf der (gefühlt nie befahrenen) Straße Richtung Bushaltestelle, an der Sie abbiegen.

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Über Feldwege und durch Buchen

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Der Weg aus Augustenhof führt Sie an der Bushaltestelle vorbei durch eine Kleingartenanlage. Folgen Sie dem Weg immer weiter und Sie kommen an ein Feld. Dem Weg folgen Sie, bis ein Pfad rechts in den Wald führt. Achtung: Unmittelbar wieder rechts führt ein kleiner Hohlweg einen kleinen Hang hinab. Der Pfad ist nicht immer problemlos passierbar: Umgestürzte Bäume und Äste, die auf dem Boden liegen, versperren hin und wieder den direkten Weg. Für Wanderer kein Problem, Radfahrer werden spätestens hier hin und wieder den Drahtesel ein paar Meter tragen müssen. 

Alternativ bleiben Sie mit dem Rad, so sieht es diese Route vor, auf dem Waldweg und folgen diesem bis nach Kladow, wo sich beide Wege wieder treffen.

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Kirche Kladow

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Die kleine Kirche in Kladow ist unbedingt einen kurzen Zwischenstopp wert. Der gepflegte Friedhofsweg, der zur Kirche führt, endet an einer kleinen Bank, die genau richtig ist, um ein paar Gedanken kreisen zu lassen. An der Kirche und am Eingang zum Friedhof lassen sich Geschichten und Informationen zum Fund zweier Grabplatten nachlesen.

Ihr Weg führt Sie ein paar Meter die Straße (Basthorster Weg) entlang, um nach etwa 125 Metern nach rechts Richtung Feld abzubiegen. Folgen Sie nun dem zum Teil schnurgeraden Weg an der Waldkante.

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Brücke am Forstamt

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Die Warnow haben Sie auf Ihrem Weg an Feld und Wald zu Ihrer Rechten gehabt. Hin und wieder konnten Sie bestimmt durch die Blätter hindurch das Wasser glitzern sehen. Bevor Sie sich nun von der Warnow entfernen, können Sie noch einmal das malerische Bild genießen. Folgen Sie dem Weg zum Forstamt bis zur Brücke und atmen Sie tief ein.

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Altes Chausseehaus

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Zurück auf dem Waldweg geht es schnurgerade aus, bis Sie an eine Ampelkreuzung kommen. Ja richtig, auch der Waldweg hat hier eine eigene Ampel. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen Sie ein Chausseehaus, wie es noch viele gibt - und leider ebenso viele verfallen. Die Ende des 18. Jahrhunderts gebauten Chausseehäuser waren die Dienstgebäude der Chausseewärter, die sie oft mit ihren Familien bewohnten. Der Chausseewärter beaufsichtigte einen Chausseeabschnitt und kassierte das Chausseegeld - das wir heute als Maut bezeichnen würden. Viele Chausseehäuser, so weiß es auch Wikipedia, waren Zollstationen.

Wenn die Ampel Ihnen den Weg freigibt, biegen Sie nach links auf die Straße und folgen ihr für ca. 2 Kilometer.

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Adam und Eva

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Etwas unscheinbar sehen Sie zur rechten nach zwei Kilometern von der Ampelkreuzung einen Waldweg, der durch einen Schlagbaum vor dem Befahren mit Autos geschützt wird. Folgen Sie dem Weg und Sie kommen zu Adam und Eva.

Adam und Eva sind zwei Mammutbäume, die vom Gustsförster Heinrich Hagge gepflanzt wurden. Hagge war 1875 bis 1904 in den Diensten von Gutsbesitzer Julius Hüniken - dem Besitzer von Schloss Kaarz. Die Riesenmammutbäume, die in Europa eher selten anzutreffen sind, kommen ursprünglich aus Nordamerika. Hüniken hatte offenbar damals eine ausgeprägte Leidenschaft für ausländische Gewächse - davon zeugt auch der Schlosspark Kaarz heute noch.

Woher die Mammutbäume ihren Namen haben, läßt sich heute nur vermuten: Die Bewohner der Gegend nannten das Baumpaar irgendwann einmal so. 

Dem Gutsförster ist vor Ort eine Gedenktafel gewidmet.

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Cafe Naschwerk

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Zurück auf die Straße geht es etwa einen Kilometer bis Weberin. An der Kreuzung im Ort biegen Sie nach links ab und sehen unmittelbar das Café Naschwerk. Eine wirkliche Empfehlung für Kaffee, Tee - aber vor allem für den Kuchen. Das Café Naschwerk hat derzeit freitags und am Wochenende geöffnet, aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite.

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Basthorst

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Nach einer Rast im Café Naschwerk folgen Sie der eingeschlagenen Straße für weitere zwei Kilometer. Nehmen Sie hierbei entweder die erste Abfahrt Richtung Basthorst - oder 400 Meter weiter dem Waldweg nach links. Dieser führt Sie auf befestigten Waldwegen ebenfalls in das kleine Dörfchen, dessen Gutshaus zu einem Kaffee mit Kuchen oder einem erfrischenden Kaltgetränk einlädt. Oder Sie besuchen die Kunstgalerie.

Basthorst verlassen Sie in südliche Richtung und biegen am Ortsausgang nach rechts in den Wald. Der Weg führt Sie die letzten nichteinmal drei Kilometer zurück zum GUT VORBECK.

 

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